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Vogelgezwitscher und Urwaldgefühle

Schön ist das, wenn man am Morgen aufwacht und draußen die vielen Vögel zwitschern hört. Im Sommer machen sie zwar um 5 Uhr früh schon so einen Lärm, dass man am liebsten einen Schuh in den nächsten Baum schmeißen würde, aber im Großen und Ganzen fühlt es sich sehr gut an. Als würde man gerade Urlaub machen. Oder als wäre man gerade im Urwald unterwegs. Da gibt es Kakadus, Lorikeets (kleine bunte Papageien), Raben, Tauben, singende Elstern und den berühmten Kookaburra.

Die Lorikeets hören sich so an, als würden sie ständig miteinander in den verschiedensten Tonlagen kommunizieren und erinnern mich immer ein bisschen an die Geräusche von Kanarienvögeln. Oftmals hört man sie, sieht sie jedoch nicht gleich, weil sie sich gerne hoch oben in dicht belaubten Bäumen niederlassen. Bei Sonnenuntergang sammeln sie sich und können manchmal auch echt laut sein. Wenn es viele sind, ist eine Unterhaltung fast unmöglich, wenn man unter so einem Baum steht!

Weiße Kakadus sind auch keine Seltenheit in der Stadt, meist sind sie jedoch in der Nähe von Parks zu finden. Sie fliegen von einem Strommast zum nächsten und kreischen was das Zeug hält. Die Raben sind ebenso laut und klingen, als gäbe es immer was zum meckern. Es gibt auch australische Taubenarten hier, die wesentlich graziöser aussehen, als die Stadttauben die man aus Europa kennt. Viele von ihnen habe eine schöne Musterung und einen außergewöhnlichen Federschmuck am Kopf.

Und der Kookaburra ist eigentlich nur ein kleines Vögelchen, macht aber ein Geräusch, das man so schnell nicht vergisst! Wenn man dieses laute »Lachen« das erste Mal hört, muss man meist selber auch lachen und fragt sich natürlich – was zum Geier war das denn?!

Auch der Whipbird, der vor allem in Regenwald an der Ostküste verbreitet ist, hat einen sehr distinktiven Ruf, den man sofort wieder erkennt. Ich liebe diese ganzen Vogelgeräusche und lasse mich bei einem Spaziergang durch den Park doch glatt zu ein klein bisschen Liebe für dieses Land hinreißen ... da fühlt man sich doch echt für einen kurzen Moment, als würde man an einem ganz besonderen Ort leben. Happy Birthday and ...

No worries!



FOTO: BRIAN EYRE (FLICKR)

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