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Flüchtlingskrise – Wie reagiert Australien?

Das kennen wir auch aus Europa: Nicht immer stimmt die Meinung des Volkes mit den Taten der Politiker überein. In Angesicht der weltweiten Flüchtlingskrise gerät Australiens Regierung jedoch zusehends unter Druck. Während Länder wie Deutschland Kriegsflüchtlinge willkommen heißen und zugesagt haben, 500.000 und mehr aufzunehmen, kristallisieren sich in Australien gerade zwei Dinge heraus.

Zum Ersten scheint der Plan, Asylsuchende in Kambodscha anzusiedeln, nun endgültig in sich zusammen zu brechen. 55 Mio. Australische Dollar hat diese fragwürdige Aktion bisher gekostet. Die australische Regierung verbannt Bootsflüchtlinge, die versuchen, die australische Küste zu erreichen, seit einigen Jahren auf die pazifischen Inseln Nauru oder Manus Island, in so genannten »offshore detention centres«. Alle Flüchtlinge, die dorthin kommen, haben keine Chance, in Australien angesiedelt zu werden. Das Problem ist nur, dass diese armen Inselstaaten unmöglich so viele Flüchtlinge aufnehmen können, daher hat Premierminister Tony Abbott vergangenes Jahr mit Kambodscha einen neuen Deal geschlagen: 55 Mio. Australische Dollar dafür, dass anerkannte Flüchtlinge, die in Nauru oder Manus Island festsitzen – anstatt in Australien – in Kambodscha angesiedelt werden. Und das Resultat? Gerade einmal vier Personen wurden seit Juni in dem Dritte-Welt-Land aufgenommen. Einer von ihnen möchte laut Medienberichten nun freiwillig in seine alte Heimat zurückkehren.

Zum Zweiten soll Australien nun auch seinen Teil zur weltweiten Flüchtlingskrise beitragen und mehr Asylsuchende aus Syrien aufnehmen. Dem hat die australische Regierung am vergangen Sonntag zwar zugestimmt, sich gleichzeitig aber ein Hintertürchen offen gelassen: Es sollen in Zukunft zwar mehr syrische Flüchtlinge aufgenommen werden, dafür aber weniger Menschen aus anderen Krisengebieten. Die Quote muss gleich bleiben. Gleichzeitig ist eine heftige Diskussion darüber entbrannt, dass nur christliche Syrer aufgenommen werden sollen. Die vorherrschende Stimmung im Parlament: »Wir wollen keine muslimischen Männer«. Die australische Regierung ließ heute verlautbaren, dass ein Entschluss gefallen sei. Premierminister Tony Abbott hat zur Überraschung aller nachgegeben: Zusätzlich zur jährlichen Flüchtlingsquote von 13.750, sollen nun auch 12.000 syrische Flüchtlinge aufgenommen werden. Bedingung bleibt jedoch, in erster Linie »verfolgten Minderheiten« eine permanente Aufenthaltsbewilligung in Australien zu gewähren.

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FOTO: MICHAEL COGHLAN (FLICKR)
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Eingestellt von : Nina Fischer
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Australiens Bevölkerung in Zahlen

Das Institut für Gesundheit und Sozialfürsorge hat einen interessanten Bericht zum Leben in Australien veröffentlicht. Die Statistiken beziehen sich nicht nur auf Aspekte der Demographie, sondern beleuchten auch die Themen Ausbildung, Veränderungen am Arbeitsmarkt, Drogen- und Alkoholmissbrauch, Überalterung der Gesellschaft und vieles mehr. Der gesamte Bericht kann hier eingesehen werden. Die Schlüsselerkenntnisse sind wie folgt zusammengefasst.

Australiens Bevölkerung wird älter
Australiens Bevölkerung wächst zwar stetig, wird aber auch immer älter. Noch macht die Gruppe der 25 bis 64-Jährigen die klare Mehrheit aus. 2014 waren 15% der Bevölkerung älter als 65 Jahre, im Jahr 2054 soll diese Altersgruppe bereits mindestens 21% ausmachen.

Anzahl an Menschen mit Behinderung ist gleich geblieben
Der Prozentsatz an Menschen, die mit einer Behinderung leben, ist seit 2009 – trotz der Alterung der Gesellschaft – gleich geblieben und betrifft in Australien eine von fünf Personen, was ungefähr 19% aller Australier entspricht. 86% der betroffenen Gruppe sind jedoch 90 Jahre oder älter. Die Erwerbsquote der 15 bis 64-Jährigen, die mit einer Behinderung leben, liegt bei 53%.

Arbeitskräftewandel – Mehr erwerbstätige Frauen, Männer und Frauen arbeiten länger
Im Jahr 2004/05 lag das durchschnittliche Pensionsantrittsalter bei Männern bei 58 Jahren und bei Frauen bei 47 Jahren. Heute gehen Frauen erst mit 50 Jahren in Pension. Gleichzeitig ist die Beschäftigungsquote von Frauen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren von 62% auf 71% gestiegen, während sie beim männlichen Geschlecht ungefähr gleich geblieben ist. Weiters ist die Beschäftigungsquote im Alter von 65 bis 69 Jahren bei Männer um das Doppelte, bei Frauen sogar um das 4-Fache angestiegen.

Mehr Mieter, weniger Hauseigentümer
Die Zahl der Mieter ist von 1994/95 bis 2011/12 von 18% auf 25% gestiegen, während die Zahl der Hauseigentümer, die einen Kredit abzahlen müssen, von 30% auf 37% gestiegen ist. Gleichzeitig geht die Zahl derjenigen, die eine Wohnung oder ein Haus kreditfrei besitzen, stetig zurück. Haushalte mit niedrigem Einkommen geben 41% ihres Gehalts für die Miete aus. 4% der Bevölkerung lebt in einer Sozialwohnung.

Kleine Fortschritte bei den Ureinwohnern Australiens
Im Jahr 2012/13 waren Sozialleistungen nur mehr für 50% der australischen Ureinwohner die alleinige Einnahmequelle (im Vergleich zu 16% in der restlichen Bevölkerung). Zehn Jahre zuvor waren es noch 63%. Die Zahl der Ureinwohner im Alter von 15 bis 64 Jahren, die einer Erwerbstätigkeit nachgeht, lag 2012/13 bei 48%. Laut eigenen Angaben können 41% der erwerbstätigen Ureinwohner von ihrem Einkommen leben. Diese Zahl ist seit 2002 um 9% gestiegen.

Einige weitere interessante Fakten:
  • 28% der Bevölkerung wurde nicht in Australien geboren – in dieser Gruppe stammen 37% aus Europa, 35% aus Asien und 12% aus dem ozeanischen Raum.
  • 71% aller Australier leben in Großstädten.
  • 23% aller Australier leben in einem Single-Haushalt.
  • Haushalte mit niedrigem Einkommen verdienen durchschnittlich $475 pro Woche, während Haushalte mit hohem Einkommen $1.814 pro Woche verdienen.
  • Die Beschäftigungsquote bei Männern ist mit 71% etwas höher als bei den Frauen (59%).
  • Das Durchschnittsalter beim ersten Baby beträgt bei der Frau 30,8 Jahre und beim Mann 33 Jahre.
  • Australien hat eine der höchsten Lebenserwartungen der Welt – Babys die zwischen 2011 und 2013 geboren wurden, können ein Alter von 80,1 Jahren (Jungen) und 84,3 Jahren (Mädchen) erreichen.
  • 48% aller Kinder bis 12 Jahre verbringen regelmäßig Zeit in der Kinderkrippe. Familien die besser verdienen, nützen externe Kinderbetreuung wesentlich öfter, als Familien mit niedrigem Einkommen.
  • Die Anzahl der 18 bis 24-Jährigen, die bei den Eltern leben, ist von 1997 bis 2012/13 von 50% auf 60% gestiegen.
  • 21% aller jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 24 Jahren trinken Alkohol in Mengen, die sich dauerhaft schädlich auf ihre Gesundheit auswirken könnten, während 29% der gleichen Altersgruppe Drogen konsumieren.
  • Die Jugendarbeitslosigkeit im Jahr 2014 betrug 13,3%. Weiters ist zu beobachten, dass immer mehr junge Leute Teilzeit arbeiten (44%) und die Zahl der Vollzeitbeschäftigten (43%) zurück geht.
  • 67% der erwachsenen Bevölkerung hat einen höheren Abschluss als den Pflichtschulabschluss. Im Jahr 2014 betraf dies 69% aller Männer und 66% aller Frauen.
  • 2014 arbeiteten 25% aller 25 bis 64-Jährigen in einem Teilzeitjob.
  • Männer in Vollzeitbeschäftigung arbeiten durchschnittlich 41,4 Stunden pro Woche während Frauen durchschnittlich 36,9 Stunden pro Woche arbeiten.
  • 2010 verrichteten 38% der Frauen und 34% der Männer eine gemeinnützige Arbeit. Am ehesten werden Sportveranstaltungen und -vereine unterstützt.
No worries!

FOTO: GREG SCALES (FLICKR)
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Eingestellt von : Nina Fischer
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Bali – Traumziel der Australier

Die indonesische Insel Bali gehört zu den beliebtesten Reisezielen der Australier. Im Jahr 2011/12 haben insgesamt 798.000 Australier Urlaub in Indonesien gemacht. Bali ist nicht nur eine wunderschöne Insel, die eine gewisse Spiritualität ausstrahlt, mit tollen Stränden und einzigartigen Unterkünften, sondern sie zeichnet sich auch durch die Herzlichkeit der hinduistischen Bevölkerung und deren Offenheit gegenüber fremden Kulturen aus. Einerseits strömen jedes Jahr Hunderttausende australische Touristen nach Bali und geben der Bevölkerung somit eine Lebensgrundlage, andererseits haben die beiden Staaten eine nicht ganz einfache Beziehung zueinander. Einmal ruft die indonesische Regierung zum Boykott gegen Australien auf, ein andermal macht das die australische. Gründe gibt es hierfür viele.

Die Australier haben einen schlechten Ruf in Indonesien, da manche Touristen milde gesagt »ihre Manieren in Australien lassen«, wenn sie auf der Trauminsel Urlaub machen. Es scheint, als fliegen viele jungen Leute in erster Linie nach Bali, um die Party ihres Lebens zu feiern: Trinken, Drogen nehmen, ohne Regeln und Gesetze leben und die balinesische Kultur generell mit den Füßen treten – so stellen sie sich ihren Urlaub vor. In der Folge führt dieses Verhalten auch zu Auseinandersetzungen auf politischer Ebene. Erst kürzlich hat der Fall der zwei australischen Drogenschmuggler Wellen geschlagen, die von der indonesischen Regierung hingerichtet wurden. Vergangenes Jahr hat ein australischer TV-Sender eine Dokuserie unter dem Titel »What really happens in Bali« veröffentlicht und was ich so gehört habe, ist es einigen Australiern überaus peinlich, wie sich ihre Landsleute im Ausland benehmen. Auch ich kenne Australier, die aus diesem Grund ihre Identität in Bali lieber nicht an die große Glocke hängen.

Bali hat sich für die Australier in der Vergangenheit auch als ziemlich tödlich erwiesen. Bei den Terroranschlägen in Kuta im Jahr 2002 kamen neben zahlreichen anderen Opfern auch 88 Australier ums Leben. Dies hat kurzfristig zu einem Einbruch im Tourismus geführt, der die Einwohner von Bali schwer getroffen hat. Drei Jahre dauerte es, bis sich die Zahl der Urlauber wieder stabilisierte. Laut Statistiken sterben pro Jahr an die 40 Australier in Indonesien, Verkehrsunfälle und natürliche Todesursachen machen die meisten Todesfälle aus. Die Zahl der inhaftierten australischen Staatsbürger in Indonesien – die meisten aufgrund von Drogendelikten – befindet sich im zweistelligen Bereich.

Trotz alledem lieben die Australier Bali, manche nennen die Insel sogar stolz ihre zweite Heimat. Der Flug dahin ist verhältnismäßig kurz, die Menschen sind herzlich und man kann günstig auf einer wunderschönen Insel Urlaub machen. Ein Artikel im Australian beschreibt sehr gut, warum die Liebe der Australier zu Bali so schnell nicht erlöschen wird.

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FOTO: NINA FISCHER
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Eingestellt von : Nina Fischer
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Was will man Meer

Was findet ihr besonders schön an Australien? Für mich gehört unter anderem die Tierwelt und die Nähe zur Natur dazu. Vor allem das Meer und seine Meeresbewohner haben es mir angetan. Und das obwohl ich schon seit Kindertagen kein Freund von Strand bzw. Sand bin.

Schön ist auch die Tatsache, dass man die Tiere nicht suchen oder gar eine Tour machen muss – man begegnet ihnen meistens von ganz alleine. Seit ich in Australien lebe, konnte ich bereits etliche Male Delphine beobachten. In Manly und Cronulla habe ich sie beim Surfen gesehen. Hyams Beach südlich von Sydney ist ein wunderschöner Strand, an dem man auch sehr oft Delphinen begegnet. Ebenso in Byron Bay, dem östlichsten Punkt von Australien. Den Ausblick, den man vom Leuchtturm aus hat, vergisst man so schnell nicht wieder. Ist gerade Walsaison, sollte man sein Fernglas keinesfalls vergessen – die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass man den einen oder anderen Meeressäuger zu Gesicht bekommt. Haie mit eingeschlossen.

Wer gerne aus nächster Nähe eine Robbe bei ihrem Verdauungsschläfchen beobachten möchte, kann dies beim Sydney Opera House tun. Dort wurde extra die VIP-Stiege abgesperrt, über die normalerweise besondere Gäste vom Wasser aus zum Opera House gelangen, damit der mittlerweile regelmäßige Besucher ungestört in der Sonne dösen kann. Und selbst Wasserschildkröten und Pinguine konnte ich beim Surfen in Sydney bereits beobachten.

Und was ist mit Kängurus und Koalas? Die kleineren Wallabys sieht man ziemlich oft, sobald man raus aufs Land fährt. Ein heißer Tipp um Kängurus zu sehen, sind Golfplätze, da dort das saftigste, grünste Gras wächst. Koalas, die in den letzten Jahrzehnten immer mehr an den Rand der Existenz gedrängt wurden, sind nicht ganz so leicht zu finden. Tatsächlich konnte ich sie erst ein einziges Mal in freier Natur beobachten und das war im Otway National Park in Victoria. Die größte Chance Dingos zu sehen, hat man übrigens auf Fraser Island in Queensland.

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FOTO: NINA FISCHER
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Eingestellt von : Nina Fischer
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Australiens Energiewende

Premierminister Tony Abbott hat den erneuerbaren Energien den Krieg erklärt. Obwohl das Land sehr viel Potenzial im Bereich Wind- und Solarenergie hätte – riesige Küstengebiete und viel Sonnenschein sorgen für ideale Bedingungen – verhält sich die Regierung zögerlich und rückwärts denkend. Erst kürzlich ließ der Premierminister verlautbaren, »Windfarmen sind hässlich und laut und wer weiß, was sie sonst noch für (gesundheitliche) Auswirkungen haben«.

Investitionen in erneuerbare Energien sind seit Beginn der Amtszeit der derzeitigen Regierung stetig gesunken, Förderungen wurden gestrichen. Gerade im Bereich Solarenergie ist die Wende spürbar: Die Installation von Photovoltaik Anlagen ist von 2012 auf 2013 um mehr als die Hälfte gesunken. Der geplante Ausbau der erneuerbaren Energien – ein Beschluss der vorherigen Regierung, deren Vision es war, die Energiegewinnung durch fossile Brennstoffe bis 2030 auf 43% zu reduzieren – soll nun noch weiter verlangsamt werden. Anstatt 41.000 Gigawattstunden, sollen bis 2020 nur 33.000 Gigawattstunden pro Jahr durch Solar- und Windenergie gewonnen werden. Laut Schätzungen sind das nicht mehr als 20%.

Diese Woche wurde ein weiterer Beschluss der Regierung gefasst: Die Clean Energy Finance Corporation, die von der vorherigen Regierung ins Leben gerufen wurde, um innovative Technologien zu fördern, die zur Reduktion des CO2-Ausstoßes beitragen, darf in Zukunft nicht mehr in Windenergie investieren. Auch die Installation von Photovoltaik Anlagen soll nicht mehr unterstützt werden. Laut dem Jahresbericht des Unternehmens wurden 2014 insgesamt $900 Mio. Australische Dollar investiert. 33% ging an Solarenergie, 30% an den Bereich Energie Effizienz, 21% an Windenergie und 16% an andere Technologien.

Grund für die Abwendung von einer progressiven Klimapolitik dürfte die Kohleindustrie sein, die demnächst weiter ausgebaut werden soll. Kohle ist günstig, während der Ausbau von Wind- und Solarenergie teuer ist. So ließ die Regierung diese Woche ebenfalls verlautbaren, dass Verhandlungen mit einem chinesisches Unternehmen geführt werden, das eine Kohlemine in New South Wales, fünf Stunden Autofahrt entfernt von Sydney, eröffnen möchte. Nicht nur die ansässigen Farmer sind besorgt, dass in einem der fruchtbarsten Gebiete in Australien eine Mine entstehen soll, auch Umweltaktivisten sind alarmiert, leben auf dem 847 Hektar großen Gebiet auch 262 Koalas, deren Lebensraum komplett zerstört werden würde.

Derzeit stammen übrigens 88,2% der gewonnenen Energie in Australien aus fossilen Brennstoffen, 8,1% aus Wasserkraft und 3,7% aus Windenergie.

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FOTO: CERTIFIED SU (FLICKR)
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Eingestellt von : Nina Fischer
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