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B&E BBQ

Was isst ein typischer Aussie zum Frühstück? Viele Australier können ohne einen Bacon & Egg Sandwich zum Frühstück nicht überleben. Neben Vegemite-Toast natürlich. Oder Bananenbrot.

Unser einer würde wahrscheinlich eher einen frisch gebackenen Croissant bevorzugen. Noch warm aus dem Ofen. Die Aussies aber stehen in aller Herrgottsfrühe Schlange, um ihre morgendliche Dosis Koffein zusammen mit einem belegten Brot mit Speck, Spiegelei und BBQ Sauce zu sich nehmen zu können, bevor es ab zur Arbeit geht.

Lange habe ich mich gewehrt. Wäh, wer isst schon Vegemite oder BBQ Sauce zum Frühstück? Aber mittlerweile muss ich gestehen, dass beides gar nicht so schlecht ist. Natürlich, hin und wieder träume ich vom frisch gebackenen Croissant, aber in der Zwischenzeit gebe ich mich auch gerne ab und zu mit Bananenbrot, Vegemite oder B&E BBQ zufrieden. Werde ich langsam aber sicher zum Aussie?

No worries!

FOTO: ALPHA (FLICKR)
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Eingestellt von : Nina Fischer
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Einwanderungspolitik: Boat people

Australiens größte, schwierigste und umstrittenste Debatte – die Einwanderungspolitik. Sie werden gerne abwertend »Boat people« genannt, gemeint sind Flüchtlinge, die ihr Leben auf offener See riskieren, um die Küste Australiens und – in ihren Augen – das Land der Freiheit zu erreichen. Das Problem ist nur, hier will sie niemand.

Es ist ein schwieriges Thema, an das ich mich kaum heran wage. So verzwickt, so umstritten, so verfahren, so zerredet. Als Außenstehender fällt es schwer, sich bei dieser endlosen Debatte Durchblick zu verschaffen. Das erste was jedoch ins Auge sticht – auch wenn man das Thema nur am Rande mitbekommt – ist die Diskussion darüber, was ein Flüchtling, also jemand der um Asyl ansucht, eigentlich ist. Denn viele Australier sind der Meinung, dass all diese Leute, die mit dem Boot unter Lebensgefahr hier ankommen, gar keine richtigen Flüchtlinge sind, sondern eben Leute, die schlicht und einfach die Hoffnung auf ein besseres Leben in Australien haben (also wirtschaftliche Flüchtlinge). Dann frage ich mich aber, riskiert ein normaler Mensch wirklich sein Leben (und sterben tun viele auf der Überfahrt) oder das Leben seiner Kinder, nur um im »Traumland Australien« leben zu können? Ist ein Leben in völliger Armut, ohne Perspektiven, ohne Bildung, ohne Jobs nicht Grund genug?

»Die wollen kein Asyl, die wollen eine Permanent Residency in dem Traumland ihrer Wahl. Sonst hätten sie sich doch genau so gut an der Tür eines anderen Landes anklopfen können. Schließlich muss jeder dieser so genannten Flüchtlinge auf dem Weg nach Australien durch andere Länder reisen, bevor er in See stechen kann.« Solche oder so ähnliche Aussagen sind hier an der Tagesordnung. Viele Australier zeigen absolutes Unverständnis gegenüber den »Boat people«. Das allgemeine Gedankengut wird von Geiz, Hass und einer vehementen Abwehrhaltung regiert. Das Wort Bedrohung spielt dabei eine zentrale Rolle.

»Jene die mit dem Boot hierher kommen, drängeln sich vor und tun damit jedem Unrecht. Ist ja praktisch wenn man es sich leisten kann nach Indonesien zu fliegen, dann seinen Pass wegschmeißt um sich auf die Überfahrt nach Australien zu begeben und dort um Asyl ansucht. Währenddessen sind andere wirtschaftlichen Flüchtlinge brav zu Hause geblieben, um auf dem korrekten Wege um Asyl zu bitten. Boat people sollen sich hinten anreihen, wie jeder andere auch!« Genau diese Meinung vertreten auch viele Politiker und nennen diese folglich »illegale Asylansuchende«. Keiner der aber offiziell um Asyl ansucht – egal ob er mit dem Boot kommt oder es auf andere Weise macht – ist jedoch per Migration Act von 1958 als illegal zu bezeichnen. Die Zahl der tatsächlichen Illegalen (Menschen die sich ohne gültigem Visum in Australien aufhalten) ist 10 x höher, als die der Asylansuchenden. Zudem besteht jene Gruppe zumeist aus Briten, Iren und Amerikaner, die ihre Visen überziehen.

Wenn man so die Zeitungen liest und Radio hört und mitbekommt, was Politiker sagen und wie die Medien darüber berichten, dann könnte man wirklich den Eindruck gewinnen, dass Australien nahezu von Flüchtlingen überschwemmt wird. Jetzt interessieren mich aber auch die Fakten, die man natürlich nirgends liest. Und die schauen laut dem Bericht der UNHCR im internationalen Vergleich doch irgendwie anders aus als erwartet. Australien ist nämlich nicht – wie man hier durch die Medien den Eindruck gewinnt – eines der Länder, in denen eine unglaubliche Masse an Menschen jedes Jahr um Asyl ansucht. Im Gegenteil. Von 441.300 Asylsuchenden im Jahre 2011, haben 327.000 in Europa um Asyl gebeten. Das sind knapp 75% aller Antragsteller! Nach Ländern aufgeteilt schaut das ganze so aus:

1. Platz:    74.000 USA
2. Platz:    51.900 Frankreich
3. Platz:    45.700 Deutschland
4. Platz:    34.100 Italien
5. Platz:    29.000 Schweden

Platz sechs bis zwölf sind von Belgien, United Kingdom, Kanada, Schweiz, Türkei, Österreich und den Niederlanden belegt. Dann folgt Australien auf 13. Stelle mit 11.800 Asylansuchenden. Das sind nur 3% aller Antragsteller auf der ganzen Welt! Die USA hatte im Vergleich dazu 17% und Deutschland 10%. Man könnte also auch das kleine Österreich, das nur ein Drittel von Australiens Einwohnern hat und nur knapp ein Zehntel dessen Fläche misst, miteinander vergleichen: Beide müssen pro Jahr die gleiche Anzahl an Asylansuchenden bewältigen. Fakt ist auch, dass nach wie vor Europa, USA und Kanada die attraktivsten Länder für Flüchtlinge sind. Das »Traumland Australien« ist da – anders als behauptet – nicht dabei. Wenn die Australier also auch fähig wären, nicht nur alles nachzuplappern was einem von den Massenmedien hier eingetrichtert wird und stattdessen mal über den Tellerrand bzw. über die Grenzen Australiens hinausschauen würden, dann wäre ihnen vielleicht auch bewusst, wie unangebracht und peinlich ihr Verhalten eigentlich ist. Link zur UNHCR

Warum genau hat also Australien so ein massives Problem mit Flüchtlingen? Warum hat man hier solche Angst davor, überschwemmt zu werden? Warum dieser Hass und diese ganze Propaganda gegen Asylansuchende, die mit dem Boot hier ankommen? Kein Land nimmt Flüchtlinge mit offenen Armen auf. Kein Land kann dieses Thema auf die leichte Schulter nehmen. Aber warum ausgerechnet Australien – das sich nach Außen hin als Einwanderungsland schlechthin gibt und wo fast jeder ein Elternteil oder Großeltern hat, die eingewandert sind – sich in so eine Lage bringt und sich hinter der Fassade als rassistisches und voreingenommenes Land entpuppt, darüber kann ich nur den Kopf schütteln.

Ein Journalist hat dieses australische Problem treffend beschrieben: »Als Nation sind wir stolz auf unser Konkurrenzdenken, wir streben die Top 5 in den Olympics an, den Titel der besten Cricket-Nation der Welt und den Preis für den Rugby World Cup. Aber wenn es um Mitgefühl geht, dann scheinen wir entschlossen zu sein, die Latte so niedrig wie möglich zu halten ... In anderen Worten: Wir sind eine der geizigsten Nationen der Welt, wenn es um die Unterstützung von Flüchtlingen geht. Da haben wir doch etwas, worauf wir stolz sein können. Oder nicht?« Link zum Artikel

No worries!
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Eingestellt von : Nina Fischer
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Beach rules

In Sydney am Strand. Eine große Tafel, die darauf hinweist, was man alles nicht machen darf. Weder Glasbehälter noch Alkohol dürfen an den Strand gebracht werden, Camping und Lagerfeuer ist untersagt, Hunde sowieso. Kein Fahrradfahren und Skateboarden? Das wundert mich jetzt aber. Als ob einer Lust hätte, sich mit dem Skateboard durch den Sand zu kämpfen. Das letzte Symbol ist mir nicht ganz klar ... Drachen steigen lassen verboten? Fallschirmspringen verboten? Kitesurfen verboten? Wahrscheinlich alles zusammen.

Dann sind da noch jede Menge Warnungen. Alles natürlich nur zu unserer eigenen Sicherheit! Die Australier munkeln, das gelte in erster Linie den asiatischen Touristen, die hier das erste Mal in ihrem Leben den Ozean sehen und dabei vor lauter excitement die Gefahr vergessen und ständig vorm Ertrinken gerettet werden müssen. So, so – na dann sind wir doch froh über die ganzen Warnhinweise. Bald geht’s ja wieder los. Viel Spaß am Strand!

No worries!

FOTO RECHTS: FRANCISCO MARTINS (FLICKR)
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Eingestellt von : Nina Fischer
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Viktorianische Terrassenhäuser

Wie lebt man eigentlich so in Sydney? In Australien hat man ja bekanntlich viel Platz. Deshalb sind auch Städte und Dörfer auf weite Flächen verstreut und Wohnblocks dementsprechend unbeliebt. Die Australier leben lieber im eigenen Häuschen mit kleinem Hinterhof, Garten oder Terrasse. Und das auch in der City. Diese sind zumeist einstöckig, höchstens zweistöckig und grenzen normalerweise an das Nachbarhaus an. Meist sind sie knapp 3 m breit und haben gerade mal 60 m² Wohnfläche. Also ein bisschen wie das, was wir unter einem Reihenhaus verstehen – in Mini-Variante.

In Sydney gibt es viele Gebiete nahe des Stadtzentrums, die aus solchen Wohngegenden bestehen. Dabei gleicht der Stil den viktorianischen Terrassenhäusern aus England. Viele davon sind auch dementsprechend alt – unseres z.B. wurde im Jahre 1880 gebaut. Es existieren jedoch auch neuere modernere Varianten, die sich nach wie vor an dem klassischen Baustil orientieren. Zusammen ergibt sich ein hübsches Wohnbild, das so gar nicht dem gleicht, was wir unter einer City verstehen. Wer also Stadtleben mag, aber Wohnblocks nicht ausstehen kann, der ist in Australien genau richtig.

No worries!

FOTO: RICHARD TAYLOR (FLICKR)
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Eingestellt von : Nina Fischer
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Daily Telegraph

Eine der meist gelesenen Zeitungen in Australien und die beliebteste Tageszeitung in Sydney: Der Daily Telegraph. Wird hin und wieder »Daily Terror« genannt. Auch ich gehöre zu den (dummen) Menschen, die diese Zeitung lesen – und ärgere mich immer wieder darüber, was für ein Müll da drinnen steht und vor allem wie einseitig die Berichterstattung ist. Und dass das hier niemanden zu stören scheint. In dem Café in dem ich arbeite, lesen an die 95% der Stammgäste diese Zeitung täglich. Weitere 4% gehen an den Sydney Morning Herald und ca. 1% liest den Australian. Alles grob geschätzt natürlich.

Der Daily Telegraph ist ein sehr konservatives und nationalistisch geprägtes Blatt. Die Artikel sind in meinen Augen reißerisch und aufgeputscht, die Themen sehr selektiv. Jeder noch so kleine Anlass wird zum Aufruf zur Ausländerfeindlichkeit genutzt. In erster Linie trifft dies Muslime und Asylanten. Eine typische Boulevardzeitung für die Massen. Die Artikel sind kurz und in einfacher Sprache gehalten. Laut einer Medien-Umfrage von Roy Morgan International gehört der Daily Telegraph aber auch zu den unglaubwürdigsten Zeitungen in Australien. 16% der Befragten waren der Meinung, dass alle australischen Zeitungen nicht genau, einseitig oder ungerecht berichten, 11% antworteten mit Herald-Sun und 9% mit Daily Telegraph. 

Ich persönlich kann und will so eine Zeitung einfach nicht ernst nehmen. Die Australier anscheinend auch nicht – trotzdem liest sie jeder und schlimmer noch, die meisten reagieren nur mit Achselzucken, wenn wieder mal Spekulationen als Fakten und Propaganda als Wahrheiten verkauft werden. Dummheit wird einfach akzeptiert, Kritik nur selten geäußert.

Dazu ein Beispiel zum Thema Asylanten. Eine kleine Info vorab: Menschen die in Australien Asyl ansuchen, werden für die Dauer des Verfahrens auf abgelegenen Pazifik-Inseln in Internierungslagern festgehalten und von vielen Australiern abwertend »boat people« genannt. 2011 wurde der Daily Telegraph stark kritisiert, als er folgende Headline auf der Titelseite veröffentlichte: »OPEN THE FLOODGATES – Exclusive: Thousands of boat people to invade NSW« Das englische Wort »invade« ist am ehesten mit einem »gewaltbereiten Eindringen und Besetzen eines fremden Landes« zu umschreiben. Somit warnte die Zeitung davor, was passieren wird, wenn man die Schleusen öffnet: Asylanten werden NSW erobern. Es gab noch eine weitere Überschrift, die für Unmut sorgte und zur Beschwerde beim australischen Presserat führte. »Detainee deluge for Sydney« was so viel bedeutet wie »Sintflut an Sträflingen für Sydney«. Dabei wurde die Bezeichnung »Sträfling« wiederum stark kritisiert und als unangebracht und wahrheitsverfälschend bezeichnet. Weiters hieß es in dem Artikel: »Thousands of boat people will be released into Sydney's suburbs as the government empties detention centres.« Auf Deutsch: »Wenn die Regierung die Internierungslager leert, werden tausende von Asylanten in Sydneys Vorstädte entlassen.«

Damit wird gerne gehetzt, fast täglich sind die Asylanten hier Thema. Auch wenn es eigentlich um ganz was anderes geht. Heute widmete sich der Leitartikel im Daily Telegraph der Kürzung des so genannten »Baby Bonus« (bei Geburt eines Kindes erhält man vom Staat 5.000 Australische Dollar). In Zukunft soll man diese Summe nur mehr für das erste Kind erhalten. Für jedes weitere Baby wird es nur noch 3.000 Dollar geben. Der Artikel berichtet über ein Loch in der Staatskasse, das auf diese Weise gestopft werden soll und mutmaßt doch prompt, dass die Explosion des Budgetplans für Asylverfahren schuld an dieser Misere ist. Der hetzerische Artikel kommentiert in fett gedruckten Lettern (sinngemäß): »Die australische Mittelklasse muss herhalten – zu hohe Ausgaben für boat people, der Baby Bonus wird gekürzt.« Unterstützt wird die Zeitung in ihrer Meinung von einer Mutter aus Sydney, die mit ihrem kleinen Baby in die Kamera lächelt und wie folgt zitiert wird: »Australisches Geld ist für Australier. Ich sehe nicht ein, warum uns der Baby Bonus gekürzt wird, um boat people zu unterstützen.«  

Damit hat es die Boulevardpresse wieder mal geschafft. So mir nichts dir nichts sind die boat people – wie so oft – an allem Schuld. Ich frage mich, wie viele Australier diesen Artikel heute ebenfalls gelesen haben und sich ehrlich darüber aufregen (so wie ich das gerade tue). Wie kann eine Zeitung Fakten so offensichtlich zu einer Geschichte zusammenstricken, um Leute gegen Asylanten aufzuhetzen? Und niemand runzelt die Stirn darüber? Der Online-Artikel des Daily Telegraph ist wesentlich glimpflicher ausgefallen und stark gekürzt, das Interview mit der Mutter fehlt. Hier aber trotzdem zum nachlesen: Link zum Artikel

Da interessiert es mich doch brennend, was andere Zeitungen schreiben. Ob die sich auch so ihre eigene Geschichte zusammen reimen und es dann als Leitartikel verkaufen. Nein, tun sie glücklicherweise nicht. Der Sydney Morning Herald hat heute online zwei Artikel veröffentlicht, die nicht miteinander in Verbindung stehen. Einer handelt von der Kürzung des Baby Bonus bzw. den politischen Verhandlungen darüber Link zum Artikel, der andere von Budgetproblemen im Asylverfahren Link zum Artikel. Im zweiten Artikel wird auch erwähnt, dass die Regierung anstrebt, das Defizit durch die Erhöhung der Visumkosten für Einwanderer auszugleichen. Ich frage mich also, wo der Daily Telegraph seine »Wahrheiten« her hat.

Es kränkt mich manchmal, in einem Land zu leben, wo Dummheit so offensichtlich akzeptiert wird. Keiner regt sich über den Müll auf, der in der Zeitung steht. Die ganzen Halb-Wahrheiten (und Lügen) werden einfach akzeptiert. Und ich wette es gibt hier genug Leute, die diese Art von Berichterstattung für bare Münze halten und dann womöglich wirklich denken, dass die Asylanten direkte Schuld an der Kürzung der Kinderbeihilfe haben.

Soll ich euch jetzt noch den Werbespot des Daily Telegraph zeigen? Wie erwartet strotzt dieser nur so vor Verherrlichung und patriotischen Gefühlen. »Wir gehören zu den Glücklichen 4,5 Mio. Menschen, die in der besten Stadt der Welt leben.« Ich bin erstaunt, dass keine einzige australische Flagge zu sehen ist.

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Eingestellt von : Nina Fischer
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